Helfen Feedreader wirklich beim Surfen?
geschrieben von Dennis am 22. Juli 2010 - Kategorie: Hilfreich, Internet
Ich bin mir nicht sicher, ob hier alle Leser so genannte Feedreader kennen. Für die, die es nicht kennen: Jeder Blog und mittlerweile auch fast jede Seite versenden “Feeds”. Dadurch wissen die Leser des Feeds, dass es etwas neues auf der Seite gibt, besuchen diese und schauen sich den neuen Inhalt an oder lesen die Neuigkeit direkt im Feedreader.
Um diese Feeds zu verwalten gibt es so genannte Feedreader, die die Arbeit erleichtern sollen. Viele erstellen Statistiken, erlauben es Kommentare und Favoriten zu jedem einzelnen Feed zu speichern und manchmal auch Empfehlungen zu verschicken.
Um im Voraus die Frage zu klären: Ich selbst benutze mittlerweile Feedreader, stand bis vor kurzem dem Konzept aber skeptisch gegenüber. Wieso möchte ich hier beschreiben.
Der Feedreader, den ich benutze ist und war auch schon immer Google Reader. Natürlich, weil ich auch ein Google Konto besitze und dadurch eine extra Anmeldung entfiel. Ich konnte praktisch in den Google Reader mal einfach so “reinschnuppern”. Es hat mir aber gar nicht gefallen. Komischerweise sah ich darin keinen Mehrwert. Für mich war das einfach eine Stelle an der ich mehrere Seiten zusammengesucht habe und darauf wartete bis etwas passiert. Ebenfalls negativ aufgefallen ist mir, dass ich praktisch keine grafische Oberfläche hatte – es sah einfach schlecht aus, weshalb ich lieber die Seiten besucht habe.
Irgendwann kam dann aber der Tag an dem ich überlegt habe, was ich dagegen unternehmen könnte, dass ich mich mehrmals täglich durch Seiten durchklicken muss, nur um zu sehen ob es etwas neues zu sehen gibt.
Und da kam mir tatsächlich die Idee (was ein Blitz ich doch bin
), dass mir der Google Reader helfen kann.
So muss ich jetzt nur eine Seite im Hintegrund laufen haben und erfahre gleichzeitig was auf 43 Seiten (die Zahl meiner Abonnements) passiert. Unter anderem weiß ich nun auch direkt, wann eine Seite auf hau-tu editiert wird und kann dies einsehen.
Um ein Fazit zu ziehen, muss ich zugeben, dass ich mich in der gleichzeitig genialen aber auch simplen Idee getäuscht habe. Das nervende Klicken entfällt und wenn ich mal ein bisschen Grafik sehen möchte, so klicke ich auf den Artikel im Feedreader und lese mir diesen dort durch.
Schön anzusehen ist wieviele Seiten man tatsächlich täglich besucht und auf welchen man aktiv das Geschehen verfolgt.
Feeds lassen sich übrigens auf veschiedenste Weisen abonnieren:
1. Im Browser (Viele haben einen Feedreader integriert. Firefox beispielsweise kann man mit einem Feedreader erweitern.)
2. Externe Feedreader. Also Programme zum Herunterladen.
3. Online Feedreader. Zum Beispiel der hier beschriebene Google reader.
Bildquelle: Wikipedia