Wenn Großbritannien nicht aufgedruckt wär

geschrieben von Dennis am 21. Dezember 2010 - Kategorie: Kurz und knapp, Politik

Stellt euch mal vor, auf den Euro-Scheinen würde Großbritannien, Skandinavien oder Island nicht aufgedruckt, weil es eben zu aufwendig ist. Oder Großbrittanien liegt auf einmal viel weiter nördlich, als sonst. Fehler können nun einmal vorkommen, selbst in der Gelddruckerei. Aber was, wenn der Chef der Zentralbank oder der Druckerei diese Fehler verteidigen und als “Normal” abstempeln würde? Das ist auf den Philippinen passiert. Zwar fehlen keine große Inseln, aber mehrere kleine, von den insgesamt 7000. Man kann es zwar verstehen, dann aber auch irgendwie wiederum nicht. Beim Druck der Scheine wurde hauptsächlich auf die Farbe geachtet, hat der stellvertretende Chef der Zentralbank gemeint. Deswegen ist es auch nicht weiter schlimm, dass der Papagei auf dem 500-Peso-Schein nicht “echt” aussieht.
Übrigens ist es nicht das erste mal, dass beim Drucken der Währung auf den Philippinen etwas schief läuft: Nachdem 2005 der Name der Präsidentin falsch aufgedruckt wurde, wurden die Geldscheine eingesammelt.
Bekanntlich lernt man aus Fehlern, was hier aber wohl nicht der Fall ist.

Random Posts

    Kommentare

    1. Jan sagt: am 24. Dezember 2010 um 12:09

      In Deutschland bzw. in Europa könnte man sich so einen Fall gar nicht vorstellen. Ich glaube viele würden Panik schieben, wenn sowas vorkommen würde.

    Kommentar schreiben

    XHTML: Du kannst diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>